Viele klassische Werbeartikel-Kataloge sind auf große Stückzahlen ausgelegt – Preise pro Stück wirken erst ab einigen hundert oder tausend Exemplaren attraktiv. Für kleine Unternehmen, Vereine, Praxen oder einzelne Teams ist das oft unpassend: Man braucht vielleicht 15, 30 oder 50 Stück, keine 1.000.

Wann lohnen sich kleine Stückzahlen?

Worauf man bei der Kalkulation achten sollte

Bei kleinen Auflagen ist der Fixkostenanteil – etwa für die Einrichtung des Drucks – prozentual höher als bei Großbestellungen. Das führt dazu, dass der Preis pro Stück bei kleinen Mengen naturgemäß etwas höher liegt. Wichtig ist, Anbieter zu vergleichen, die transparent mit Staffelpreisen arbeiten und auch bei kleinen Mengen keine versteckten Einrichtungspauschalen berechnen.

Checkliste für die Anbieterauswahl

  1. Gibt es eine Staffelpreis-Übersicht, die auch kleine Mengen (z. B. ab 10 Stück) transparent ausweist?
  2. Wird ein Vorschaubild vor der Produktion angeboten?
  3. Wie lange ist die Lieferzeit bei kleinen Auflagen im Vergleich zu Großaufträgen?
  4. Gibt es die Möglichkeit, bei Bedarf unkompliziert nachzubestellen?
Praxistipp

Gerade bei bedruckten Tassen ist eine kleine Auflage ab wenigen Stück in der Praxis gut umsetzbar, ohne dass die Kosten pro Stück explodieren. Der Ratgeber Tassen bedrucken in kleiner Auflage von bedrucktetassen.de zeigt beispielhaft, wie eine solche Staffelpreis-Struktur aufgebaut sein kann.

Fazit

Kleine Stückzahlen sind kein Nachteil, solange man einen Anbieter wählt, der genau darauf ausgelegt ist. Wer vorab die Preisstaffel prüft und ein Vorschaubild einfordert, vermeidet böse Überraschungen – unabhängig davon, ob es um 10 oder 1.000 Stück geht.