Bedruckte Tassen zählen zu den beliebtesten Werbeartikeln überhaupt – sie sind günstig in der Herstellung, werden im Alltag tatsächlich genutzt und lassen sich individuell gestalten. Wer sich zum ersten Mal mit dem Thema beschäftigt, stößt allerdings schnell auf Fachbegriffe wie Sublimationsdruck, Mindestmenge oder Staffelpreis. Dieser Ratgeber bringt Ordnung in die wichtigsten Fragen.

Welche Druckverfahren gibt es?

Für Keramiktassen hat sich der Sublimationsdruck als Standardverfahren durchgesetzt. Dabei wird die Druckfarbe unter Hitze und Druck in die Glasur der Tasse eingebrannt, statt nur aufgetragen zu werden. Das Ergebnis ist ein Druck, der auch nach häufigem Spülen in der Spülmaschine nicht verblasst – ein wichtiges Qualitätsmerkmal, das sich beim Kauf abfragen lässt.

Bei Emailletassen kommt dagegen meist der Siebdruck zum Einsatz, da die Oberfläche anders beschaffen ist als bei glasierter Keramik.

Woran erkennt man gute Druckqualität?

Mindestmengen und Preise

Die meisten Anbieter arbeiten mit Staffelpreisen: Je größer die Bestellmenge, desto niedriger der Preis pro Tasse. Für Unternehmen, die nur eine kleine Menge benötigen – etwa für ein einzelnes Team oder einen Verein – lohnt sich ein Blick auf Anbieter, die auch kleine Auflagen ohne hohen Aufpreis anbieten. Mehr dazu im Ratgeber Werbeartikel in kleiner Auflage.

Eigenes Design oder Vorlage?

Für Firmenlogos empfiehlt sich in der Regel eine Vektordatei (z. B. als PDF, AI oder EPS), damit der Druck auch bei größeren Flächen scharf bleibt. Wer kein fertiges Design hat, sollte einen Anbieter wählen, der einen kostenlosen Gestaltungsservice oder einen einfachen Online-Designer anbietet.

Praxistipp

Beim Anbietervergleich lohnt sich ein Blick darauf, ob die Produktion in Deutschland erfolgt und ob es eine Freigabe per Druckabzug vor dem eigentlichen Produktionsstart gibt. Der Anbieter bedrucktetassen.de hat dazu eine ausführliche Preisübersicht veröffentlicht, die einen guten ersten Eindruck über realistische Kosten je Stückzahl gibt.

Typische Fehler bei der Bestellung

  1. Logo-Datei in zu niedriger Auflösung, was zu einem unscharfen Druckbild führt.
  2. Kein Vorschaubild angefordert, obwohl der Anbieter es anbietet.
  3. Lieferzeit unterschätzt, besonders in der Weihnachtssaison.
  4. Zahlungskonditionen für Erstbestellungen nicht vorab geklärt.

Fazit

Bedruckte Tassen sind unkompliziert zu bestellen, sofern man auf Druckqualität, Mindestmenge und Lieferzeit achtet. Ein seriöser Anbieter macht diese Punkte transparent und bietet vor dem Druck ein Vorschaubild zur Freigabe an.